Am Tag nach Christi Geburt gedenkt die Kirche dem ersten Märtyrer.
Dass er etwas Besonderes ist, kann man schon an seinem Platz im Heiligenkalender erkennen: Direkt nach Weihnachten, dem Geburtsfest Jesu, gedenkt die Kirche des heiligen Stephanus - der um das Jahr 40 wegen seines Glaubens zu Tode gesteinigt wurde, als erster Märtyrer des Christentums.
Daher wird am Stephanustag besonders für Christen gebetet, die wie er verfolgt werden und ihren Glauben nicht frei leben können.
Die Kapelle auf dem Friedhof in Grißheim ist dem heiligen Stephanus geweiht. Dort findet man auch diese holzgeschnitzte Figur des Heiligen.
Stephanus ist der Patron der Pferde. Die festlich geschmückten Pferde werden an seinem Namenstag gesegnet. In Bayern finden traditionell viele Reiterumzüge statt, der sogenannte Stephansritt, ein Ausritt zu Pferde. Außerdem ist Stephanus der Patron der Pferdeknechte, Kutscher, Steinhauer, Maurer, Zimmerleute, Weber, Schneider und Küfer.