St. Michael

 
B I T T E    U M    S P E N D E N

Kirchturmrenovation St. Michael
Die notwendige Dachsanierung des Kirchturms in Grißheim wurde vom erzbischöflichen Ordinariat genehmigt. Wegen der damit verbundenen teuren Gerüstkosten wird bei dieser Gelegenheit die gesamte Turmfassade renoviert. Das Erzbischöfliche Bauamt Freiburg hat dafür Kosten in Höhe von 523.500 Euro berechnet.
Der Finanzierungsplan für diese Kosten sieht 50.000 Euro Spenden vor. Wer eine Spende machen möchte, bitte das Geld überweisen auf das Girokonto der Röm.-Kath. Kirchengemeinde Markgräflerland (RK Kigde MGL) 
IBAN: DE 44 6835 1865 0107 9445 89
Verwendungszweck: Kirchturmrenovation Grißheim

Herzlichen Dank für Ihre Spende
Gemeindeteam Grißheim
Wissenswertes über den Kirchturm
Der Grißheimer Kirchturm ist mit seinem bunt gedeckten Ziegeldach ein Wahrzeichen der Christenheit und des Dorfes. Der pyramidenförmige Turmhelm bzw. - dach ist mit seinen bunten Ziegeln einmalig in Südbaden. Der ehemalige, zuständige Architekt für Kirchenrenovierungen des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg, Rupert Muffler aus  Grißheim, fand auf einem Ziegel des Turms den Hinweis über dessen Herkunft. Die bunten Ziegeln stammen aus derselben Ziegelbrennerei, mit welchen das Basler Münster eingedeckt wurde. Leider ist dieser Ziegel und eventuell schriftliche Aufzeichnungen von Herrn Muffler nicht mehr auffindbar.
Dasselbe gilt für das Alter des Turms. In allen Niederschriften über den Turm wird die Jahreszahl 1415, der Entstehung des spätgotischen, ursprünglichen Turmes mit damaligem Satteldach, angegeben. Die Zahl soll nach der Überlieferung an einem Balken im Turm gewesen sein. Wahrscheinlich ist die Zahl durch den Fraß von Holzwürmern verschwunden.
Beim barocken Neubau und somit der Vergrößerung des Kirchenschiffs wurde dem Turm ein barockes Glockengeschoss mit dem heutigen Dach aufgesetzt.
Hierbei wurde auch das Eingangsportal barockisiert und mit der Jahreszahl 1768 versehen. Der Schlussstein an der Schallöffung auf der Westseite des Turms war als ein sogenannter Schreckkopf gestaltet. Diese galten als Abschreckung und Abweisend für jegliche Gefahren. Bis vor 30 Jahren war noch ein angsteinflössend aussehender Männerkopf mit offenem Mund, Bart und einem breitrandigen Hut zu sehen. Zwischenzeitlich ist die Darstellung durch Witterungseinflüsse weitgehend zerfallen. Der heutige Turm einschließlich des Lothringer-Kreuzes ist 32,78 Meter hoch. 
Der Inhalt stammt aus Auszügen eines Referats von Frau Dr. Judith Wörner und aus aus der Grißheimer Dorfchronik, sowie mündlichen Überlieferungen.
Norbert Selz
 
Das Wandbild in der Galerie des Rathauses von K. Renkert erzählt die Geschichte von Grißheim: "Nach Urkunden im Archiv zu Colmar wird Grißheim erstmals im Jahre 805 in den Aufzeichnungen der Reichsabtei Murbach als „villa Gresheim in pago Brisachgaginse“ genannt.
1185 erscheint in den Urkunden „Crisheim“, 1481 „Grissen“ und später der heutige Name. Im Zuge der Säkularisation wurde Grißheim am 15. April 1805 Großherzoglicher Badischer Besitz. Im Jahre 1850 zählte Grißheim 1057 Seelen. Es herrschte große Armut.
Mit dem Bau des Kalisalzbergwerk in Buggingen Anfang des 20. Jhdt. begann für Grißheim eine neue Zeit. Nicht mehr vom Ertrag des kargen Bodens allein, sondern vom sicheren Verdienst einer Arbeitsstelle lebten nun seine Bewohner.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wies das Dorf mitsamt der barocken Kirche St. Michael (alle Fotos zeigen die Kirche - durch Anklicken vergrößern sie sich) aus dem Jahre 1756 schwere Zerstörungen auf.
Die Kapelle auf dem Friedhof ist dem heiligen Stephanus geweiht. Er gilt als erster Märtyrer und hält ein Kreuz in der Hand zum Zeichen der Kreuzesnachfolge. Der Überlieferung nach wurde der heilige Stephanus gesteinigt, gut sichtbar auch bei der Statue.
 Norbert Selz erzählt:
"Der Stephanstag feiert nicht nur ein Ereignis, sondern öffnet auch eine Gebetsschule: Bei seiner Steinigung betet Stephanus: „Nimm meinen Geist auf!“ und: „Herr, rechne ihnen dies nicht als Sünde an!“
 Anziehender als alles, was über den Stephanstag gesagt werden kann, ist die Persönlichkeit des heiligen Stephanus. Seine Jugendlichkeit, seine Güte und Begeisterung, sein Christusbekenntnis, seine Tapferkeit, seine Innerlichkeit wecken auf und zünden. Einen besonderen Dank bei der Restaurierung der Figur des Heiligen Stephanus wie auch bei der Anbringung in der Kapelle gilt Rudolf Selz, der dem heiligen Stephanus durch einen „operativen Eingriff“ und mit viel künstlerischem Geschick das richtige Aussehen verliehen hat."

 

 

Auflösung der Schwesternstation Grißheim:
Die Schwesternstation in Grißheim war 1885 als Krankenstation von der Gemeinde unter Pfarrer Schmidt gegründet worden. Das Fachwerkhaus in dem die Station untergebracht war, stand auf dem heutigen Gelände im Amselweg 1.

Nach einem segensreichen Wirken von nahezu hundert Jahren wurde die Schwesternstation Grißheim 1978 aufgelöst. Die Ordensschwestern Febronia und Marzella wurden aus gesundheitlichen Gründen in das Mutterhaus der Schwestern vom Heiligen Josef im Kloster St. Trudpert im Münstertal zurückgerufen. Ursprünglich arbeiteten  drei Schwestern in der Station. Eine war die Leiterin des Kindergartens, eine betreute als Krankenschwester die Bevölkerung bei leichten Verletzungen sowie die Sterbenden und eine versorgte den Haushalt, die Kirchenwäsche und den Blumenschmuck in der Kirche.

Ansprechpartner

Josef Maurer

Kooperator
Hauptamtliche/r
Seelsorgeteam

Dieter Maier

Kooperator
Hauptamtliche/r
Seelsorgeteam

Telefon: 07631-181414

Cornelia Reisch

Gemeindereferentin
Hauptamtliche/r
Seelsorgeteam