Haus- und Krankenkommunion


Wer einen Besuch wünscht, kann jederzeit direkt bei Pfarrer Maier (07631-18 14 14) oder 
Pfarrer Maurer (07631-933 932 2) einen Termin vereinbaren.
 
Bereits im zweiten Jahrhundert belegt Justin der Märtyrer die Praxis der Krankenkommunion. Er beschreibt den Ablauf einer Eucharistiefeier, in dem es heißt:
„Und dann geschieht für jeden die Verteilung und der Genuss von den Gaben, über die Dank gesagt worden ist, und den Abwesenden wird davon durch die Diakone gesandt“ (Justin, 1 Apol 67,5).
Mit den „Abwesenden“ sind vor allem die Kranken gemeint. Oftverschwinden sie still und leise aus unseren Gottesdiensten und man braucht eine Weile, bis man merkt, dass ein Platz leer bleibt. Bis dahin treue Kirchenbesucher müssen krankheits- oder altersbedingt zu Hause bleiben. Es ist zuweilen schwer, wenn die Grenzen und der Aktionsradius immer enger werden.

Im Blick auf das religiöse Leben gibt es zum Glück schön gestaltete Fernsehgottesdienste , die einem viel zu geben vermögen. Doch nichts ersetzt die persönliche Begegnung - ob das nun wirklich der andere Mensch ist oder der Empfang des Leibes Christi. Gerade durch die Krankenkommunion machen wir deutlich, dass keiner vergessen ist und wir die Abwesenden immer wieder in unsere Gemeinschaft hereinholen.
Wenn Sie also jemanden kennen, der nicht mehr an unseren Gottesdiensten teilnehmen kann, so sprechen Sie diese Person ruhig an auf die Möglichkeit der Haus- und Krankenkommunion und/oder melden Sie sich in einem unserer Pfarrbüros. 

(Dieter Maier, Kooperator / Pfarrer)