"... an Aschermittwoch ist alles vorbei" und die Fastenzeit beginnt
Die Karnevalszeit oder der Fasching endet mit dem Aschermittwoch und die Fastenzeit beginnt. Die Asche soll den Menschen an seine eigene Vergänglichkeit erinnern. Die Gläubigen zeigen mit dem Aschenkreuz auf der Stirn ihre Bereitschaft zu Umkehr und Buße.
Im Gottesdienst besprengt der Priester die Asche mit Weihwasser und segnet sie. Dann zeichnet er den Gläubigen das Aschenkreuz auf die Stirn. Dabei spricht er: "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" oder alternativ die Worte Jesu: "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" (vgl. Mk 1,15b).
Das biblische Vorbild für die 40-tägige Fastenzeit ist die Erzählung von der Versuchung Jesu: Dieser hatte 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet, wo er den Versuchungen des Teufels widerstehen musste (Mt 4,1-11). Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis einschließlich Karsamstag und endet mit der Feier der Osternacht.