Fronleichnam erklärt

31.05.2021 |

Mit dem Himmel unterwegs: Prozession durch die Straßen

"Was feiert ihr an Fronleichnam?" Die Frage bekommen Katholiken oft zu hören und meistens denken die Fragenden an etwas mit Tod und Leiche. Das liegt an dem Wort "Fronleichnam", das aus dem Mittelhochdeutschen stammt und sich aus "vron" (Herr) und "licham" (lebendiger Leib) zusammensetzt.
Mit der Leiche Jesu hat das Fest also nichts zu tun, sondern die Kirche erinnert sich an diesem Tag an die Einsetzung des sogenannten Altarsakramentes. In der Eucharistie feiern die Katholiken die leibliche Gegenwart Jesu in Form von Brot und Wein.
 
         
An Fronleichnam trägt ein Geistlicher den Leib Christi in Form der gewandeltenHostie bei einer Prozession  durch Straßen und Felder.   Die Hostie hat dabei einen besonderen Platz: Der Priester geht meistens ganz vorne mit einem schönen geschmückten Gefäß, der Monstranz. An dem Gefäß ist ein kleines Fenster, durch das man eine Hostie sieht.
 
 
 
 
 
Er läuft unter dem sogenannten Himmel, der über ihn gehalten wird. Das ist ein Stoffbaldachin, der von einigen Gemeindemitgliedern getragen wird. Der Baldachin wird oft auch "Tragehimmel" genannt.
 
Die Gemeinde folgt dem Priester, trägt Fahnen und
Blumengestecke, singt kirchliche Lieder und hält an verschiedenen Stationen, die mit bunten Blumenteppichen verziert sind.
 
 
 
 
 
 
 
 
Quelle Text: katholisch.de