Feier des Patroziniums der Pfarrkirche St. Barbara am 3. Dezember um 9:30 Uhr in Steinenstadt.
Patrozinium der Heiligen St. Barbara
Am Sonntag, den 3. Dezember, feiern wir in Steinenstadt das Patrozinium der Heiligen St. Barbara. Die Messfeier wird musikalisch von unserem Kirchenchor mitgestaltet. Auch singen sie ein neues Barbaralied. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt das Gemeindeteam zu einem Stehempfang ein mit Wein, Saftschorle und Barbarazopf.
Die heilige Barbara ist eine der bekannesten Heiligen. Nach der Legende lebte die Tochter des reichen griechischen Kaufmanns Dioskoros in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei. Im Jahr 306 starb sie den Märtyrertod. Sie soll von ihrem heidnischen Vater in einen Turm eingeschlossen worden sein, als er auf Reisen ging, weil er auf seine bildschöne junge Tochter eifersüchtig war und eine Heirat verhindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich heimlich taufen.
Auf der Flucht vor ihm soll sie durch eine Bergspalte entkommen sein und Unterschlupf bei einem Hirten gefunden haben, der sie schließlich verriet. Auf dem Weg ins Gefängnis verfing sich in ihrem Kleid ein Kirschzweig, den sie im Gefängnis in Wasser stellte. Wie durch ein Wunder begann dieser zu blühen und gaben ihr Trost und Hoffnung.
Ihr Vater soll sie dem Gericht überantwortet und dann selbst enthauptet haben, um anschließend von einem Blitzschlag getroffen zu werden. Deshalb wird Barbara auch mit dem Blitz in Verbindung gebracht, bei Stürmen werden Gebete an sie gerichtet.
Weil Barbara ein Versteck in einem Felsspalt fand, wird sie bis heute als Patronin der Bergleute verehrt. Häufig steht eine Statue der heiligen Barbara in Bergwerken oder Seilbahnstationen.
Barbarazweig:
Am Barbaratag, am 4. Dezember, schneidet man Weiden-, Apfel-, Kirschbaum- oder Forsythienzweige im Garten und stellt sie in einem Krug mit Wasser in die Wohnung. An Weihnachten werden diese blühen. Die Blüten symbolisieren das neue Leben.