Projekt X

Minis aus Badenweiler suchen das unbekannte Ziel

Projekt X – Auf dem Weg zum unbekannten Ziel
Am 11. Oktober 2025 machten sich acht  Minis aus Badenweiler zusammen mit ihren zwei Betreuern an einem nebligen Morgen auf den Weg zu einem unbekannten Ziel. Einzig der Startort an der Bushaltestelle in Badenweiler und eine Packliste waren bekannt. Unsere Aufgaben des Tages: Mit Hilfe von Hinweisen und Rätseln per App, Etappenzielen und verschiedenen Herausforderungen zum Zielort vorzudringen und Punkte zu sammeln um uns mit anderen Ministrantengruppen der Erzdiözese Freiburg zu „messen“.
 
Die erste Etappe führte uns in „die Stadt, die oft mit Sonne in Verbindung gebracht wird und die wärmste Großstadt Deutschlands ist“ – natürlich Freiburg. Dort warteten mehrere Aufgaben auf uns: Ein Gruppenfoto vor einem Wahrzeichen, der Dreh eines Ministranten-Werbespots und die Suche nach einem kirchlichen Straßennamen, den wir in einem kurzen Video erläutern sollten. Es war spannend, alle Aufgaben im Team zu lösen und dabei kreative Ideen umzusetzen.
 
Weiter ging es in „eine Stadt, die am Fluss liegt und den Kaiserstuhl küsst sowie auch das Tor zum Elsass genannt wird“, auch das war schnell klar - Breisach. Hier mussten wir ein Foto von einem Gewässer machen, was wir natürlich schnell erledigten, bevor es mit dem Zug schon weiter nach Riegel-Malterdingen ging. Dort war das nächste Rätsel zu lösen: „Die Stadt, die keine geschlossene Burg ist“ – nach kurzer Überlegung war die Antwort klar: Offenburg. In der größten Stadt des Ortenaukreises angekommen, präsentierten wir in einem Video zehn Dinge, für die wir dankbar sind, und sangen ein Kirchenlied welches ebenfalls mit dem Handy festgehalten wurde.
„Stadt, wo der Stadtgründer schläft“ – Karlsruhe war unser nächstes Ziel. Auf der Zugfahrt hielten wir cineastisch mit kreativen Elementen drei interessante Fakten über die Stadt fest und erstellten ein Hörspiel über unsere bisherigen Erlebnisse.
 
In der Fächerstadt angekommen, galt es eine Ansichtskarte zu schreiben und zu verschicken. Danach ging es gleich weiter nach Durlach! Hier wartete die nächste Herausforderung: Wir mussten den Turmberg samt Turm erklimmen – zunächst über Serpentinen und dann über 656 Treppenstufen. Oben angekommen, wurden wir mit einer tollen Aussicht auf die Stadt belohnt, die wir natürlich fotografisch festhalten mussten.
Der nächste Halt war die Tramstation, wo wir mit einem Buchstabenrätsel die nächste Haltestelle erraten sollten. Nach längerem knobeln hatten wir die richtige Reihung gefunden und machten uns auf den Weg zum Europaplatz. Dort erfuhren wir, dass unser Endziel Karlsruhe war, aber die genaue Örtlichkeit mussten wir noch über ein Fotorätsel finden. Schließlich führte uns dieses zur Jugendherberge, wo sich alle acht Gruppen aus der Region von Heidelberg bis Waldshut und auch vom Bodensee versammelten.
 
Nach einem gemeinsamen Abendessen gab es ein Kennenlernspiel und die Preisverleihung der Rallye, bei der die Minis aus Badenweiler den 5. Platz belegten. Der Abend klang mit Gesellschaftsspielen und guter Stimmung aus.
Am Sonntag, nach einem gemeinsamen Herbergsfrühstück und Gruppenspielen, stand alles im Zeichen des Weihrauchs. Wir schnupperten an verschiedenen Sorten und genossen den Rauch im Freien. Beim „Rauchfassweitwurf“ und dem Spiel „Capture the Weihrauch“ waren vor allem Körpereinsatz und Teamarbeit gefragt. Beim Basteln von Weihrauchfässern aus Getränkedosen war Geschicklichkeit und Kreativität erforderlich.

Das aufregende Wochenende endete mit einem großen Pizzaessen und wir blicken auf ein tolles Erlebnis, bei dem wir auf unserem Weg tolle Unterstützer getroffen haben, interessante Begegnungen mit den anderen Gruppen und einen tollen Zusammenarbeit der Minis Badenweiler erlebten, zurück.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Seelsorgeeinheit Markgräflerland, die uns dieses Erlebnis ermöglicht hat, sowie an den Ministrantenverband der Erzdiözese Freiburg, der diese Aktion zum ersten Mal auf die Beine stellte. 
Markus Brenner und Armin Kopf