Patrozinium Mariä Himmelfahrt in Neuenburg

Feier des Patroziniums am Sonntag, 17. August, mit einer Heiligen Messe um 11 Uhr mitgestaltet vom Kirchenchor und Segnung der Kräuter 
 
 

Es ist das älteste unter allen Festen für die Mutter Gottes: Am 15. August begeht die Kirche Mariä Himmelfahrt oder Mariä Aufnahme in den Himmel, Patrozinium unserer Liebfrauenkirche in Neuenburg.

Die Pfarrgemeinde in Neuenburg feiert das Patrozinium am 17. August, um 11 Uhr. Die Heilige Messe wird mitgestaltet vom Kirchenchor.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Damals, als Maria starb, war ihr Sohn Jesus bereits gestorben und nach seiner Auferstehung in den Himmel gekommen. Nachdem nun auch Maria tot war, waren die Apostel sehr traurig. Sie legten Marias Körper zusammen mit einem heiligen Palmzweig in eine Höhle. Der Palmzweig war schon früher ein Zeichen für das ewige Leben. Er sollte ihr auch ein Leben nach dem Tod schenken. Anschließend rollten die Apostel einen Stein vor die Höhle, um das Grab zu verschließen.

In der Nacht darauf kam Jesus zum Grab seiner Mutter. Er war schon im Himmel und kam in dieser Nacht zurück auf die Erde. Gemeinsam mit einigen Engeln trug er Maria hinauf zu sich in den Himmel. Marias Leben auf der Erde war vorbei und jetzt ging ihr Leben im Himmel weiter. An diesem Tag wurde sie von Gott in den Himmel aufgenommen – und das auf ganz besondere Weise: Sie wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen, weil Gott sie für einen guten Menschen hielt.
Am nächsten Morgen breitete sich über Marias Grab ein Duft aus. Die Apostel waren neugierig und wollten wissen, woher der würzige Geruch kam. Also schoben sie gemeinsam den schweren Stein beiseite und schauten in das Grab: Maria war verschwunden – Statt des Leichnams fanden die Apostel dort Rosen und Lilien, vor dem Grab wuchsen die Lieblingskräuter der Gottesmutter.
 
Mit der Kräuterweihe am 15. August (hier auch ein Video zum Basteln eines Kräuterbusches) erinnert die katholische Kirche an die legendäre
Grabesöffnung Mariens. Dabei gibt es einiges zu beachten. Die Zahl der Kräuter soll "magisch" sein, mindestens sieben Kräuter müssen die Bastler also sammeln. Aber auch neun (drei mal drei), zwölf (für die Apostel) oder gar 77 sind möglich. Nach der Weihe finden die Buschen ihren Platz im Haus, meist im sogenannten "Herrgottswinkel".
Fast jede einzelne Pflanze hat eine bestimmte Bedeutung:
Die Mitte bilden Rose (Maria) und Lilie (Josef). Rosmarin soll zum guten Schlaf verhelfen, Salbei zu Wohlstand, Weisheit und Erfolg. Wermut verspricht Kraft, Mut und Schutz, Minze Gesundheit. Arnika schützt gegen Feuer und Hagel. Für Glück und Liebe steht die Kamille, Getreide für das tägliche Brot. Unseren Strauß schmücken außerdem Wilde Möhre, Basilikum und Spitzwegerich.
 
Zur Kräuterweihe bringen die Menschen Sträuße aus Kräutern und Blumen mit in die Kirche. Diese segnet der Priester und gibt sie ihnen zurück. Manche trocknen sie dann bei sich zuhause und hängen sie auf. So möchten sie Maria zeigen, wie sehr sie sie mögen und ihre Familien vor Unglück und Krankheiten schützen. Mit Maria soll der Mensch sein Heil finden.
Quelle: katholisch.de
 
Wir denken auch an Maria, indem wir das „Ave Maria“ beten.
Das „Ave Maria“ ist ein Gebet, mit dem wir Maria loben möchten:
 
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir.
Du bist gebendedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus.
Heilige Maria,  Mutter Gottes, bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.