„Demokratie erleben“

 KLFB Freiburg wählt neue Leitung 

 
Diözesanversammlung der KLFB Freiburg 07. – 08.11.2025 im Kloster Hersberg, Immenstaad
 
Unter dem Leitgedanken „Demokratie erleben“ fand vom 7. – 8. November 2025 die Diözesanversammlung der Katholischen Landfrauenbewegung Freiburg (KLFB) im Kloster Hersberg statt. 
Die scheidende Vorsitzende Monika Kenk eröffnete die Versammlung mit den Worten, dass Demokratie die Grundlage des Verbandes sei – und in der Katholischen Landfrauenbewegung aktiv gelebt werde.
 
 
 

Dieses Motto prägte beide Tage: durch vielfältige Impulse, engagierte Beiträge der Teilnehmerinnen, einen bewegenden Gottesdienst und die Wahlen des neuen Vorstandes.
 
Neuer Vorstand
 
Zur neuen Vorsitzenden wurde Ingrid Kümpflein aus Hohenfels-Mindersdorf gewählt. Sie bringt über 20 Jahre Erfahrung  im Vorstand der KLFB mit und möchte die Bildungsarbeit für Frauen im ländlichen Raum zukunftsorientiert weiterentwickeln. Besonders wichtig sind ihr Themen der Nachhaltigkeit.
 
In ihren Ämtern bestätigt wurden:
Karola Rohrer (Ottenhöfen) und Marina Bank (Waldkirch) als stellvertretende Vorsitzende; 
Brigitte Jeske (Inzigkofen) und Monika Gerspacher (Görwihl) als Beisitzerinnen und Stefanie Eisele (Ettenheim) als Geistliche Leiterin.
Neu im Vorstand sind Rosemarie Varady-Kolaczewitz (Bernau) und Manuela Weschle (Ihringen).
Im Rahmen der Versammlung wurden Monika Kenk und Christel Erbacher (Hardheim) feierlich verabschiedet. Der Verband würdigte ihre richtungsweisende Arbeit der vergangenen Jahre.
 
Demokratie erleben – Impulse von Ulrich Büttner
 
Ulrich Büttner, Leiter des Katholischen Bildungswerks Konstanz, beleuchtete in seinem Vortrag Ursachen, die Demokratie unter Druck setzen: Verschwörungstheorien, die komplexe Zusammenhänge vereinfachen, die Suche nach Sündenböcken, populistische Stimmungsmache in sozialen Netzwerken sowie gebrochene Wahlversprechen, die politisches Misstrauen verstärken. Auch der Abbau politischer Bildung an Schulen schwäche demokratische Kompetenzen.
 
Zur Stärkung der Demokratie nannte Büttner Werte wie Respekt, Toleranz und Ehrlichkeit sowie die Bedeutung von Bildung, Teilhabe, sozialer Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft. Die Vermittlung dieser Werte sowie die Stärkung eines spirituellen Bewusstseins, der Prinzipien der katholischen Soziallehre und gelebte Solidarität seien zentraler Auftrag an die christlichen Kirchen und die Politik. 
 
Die KLFB trage durch Bildungsangebote, Vernetzung und die Weitergabe christlicher Werte wesentlich zur demokratischen Kultur bei.