50 Jahre Strafvollzugsgesetz – Entstehung, Entwicklungen, Perspektiven
Vortrag und Gespräch im Rahmen der Aktionstage Gefängnis Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS), dem Deutschen Caritasverband (DCV) und dem SKM Diözesanverein Freiburg e. V.
Erzbischöfliches Priesterseminar / Collegium Borromaeum
Fr. 13.11.2026 - So. 15.11.2026, Beginn Freitag 18.00 Uhr >>> Präsenz und Online
Embryonenforschung und Menschenwürde
Tagung der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“ Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Roncalli-Forum Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg)
Erzbischöfliches Priesterseminar / Collegium Borromaeum
Do. 26.11.2026 - Sa. 28.11.2026, >>> Präsenz mit Livestream
Literatur, Geschichte und Politik für ein Europa der Zukunft
Diskursfestival
Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg, dem Literaturhaus Freiburg und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Universität Freiburg, Hörsaal wird noch bekannt gegeben
Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit dem Referat Pastorale Projekte und Grunddienste im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg und dem Fachbereich Liturgie des Abschieds im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, statt.
Wie man sich unter gar keinen Umständen in einem Archiv (oder einer Bibliothek) verhält, hat Rowan Atkinson im klassischen Sketch von "Mr. Bean in der Bücherei" (engl. Original "The Library") aus dem Jahr 1991 demonstriert. Dort sieht Mr. Bean eine Handschrift aus dem 15. Jahrhundert ein und die Szenerie endet in einer Katastrophe. Was also tun, damit der nächste Archivbesuch kein Debakel wird?
Vermutlich kennt jedes Archiv diesen Fall: das Telefon klingelt und am anderen Ende der Leitung möchte eine Person wissen, wie es mit der Anfrage aussieht. Während der eine mit seinem Anruf nur sichergehen möchte, ob die E-Mail auch angekommen ist, interessiert den anderen eher, wann er denn mit einer Antwort rechnen kann. Diese Alltagssituation nehmen wir zum Anlass, um die Bearbeitung von Anfragen im EAF zu erläutern.
Kürzlich wurden mehrere Archivkartons zu Oggersheim (heute ein Stadtteil von Ludwigshafen a. Rh., Rheinland-Pfalz) dem Bestand des ehemaligen Bistums Speyer neu zugeordnet. Von einem Neufund kann man in diesem Fall nicht sprechen, vielleicht eher von einer falschen Zuordnung bei der vergangenen Verzeichnung. Was war passiert?
In unserer Reihe der „Archive Mysteries“ stellen wir Objekte, Bilder oder Archivalien vor, über deren Kontext wir nur sehr wenig wissen. Wir hoffen auf das Wissen unserer Nutzerinnen und Nutzer sowie ihre Freude am Rätseln. Diesmal geht es um eine unbekannte Deckenmalerei aus einer Kirche, Kapelle oder Klostergebäude im Bodenseeraum.
21.04.2024 | BDKJ in Baden-Württemberg zieht positive Bilanz der72-Stunden-Aktion 2024
Rund 600 Gruppen in Baden-Württemberg haben sich seit Donnerstag an der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beteiligt. Die Organisatoren des BDKJ und der Kirchlichen Jugendarbeit ziehen trotz des teilweise winterlichen Wetters eine rundum positive Bilanz. Besonders durch die Beteiligung des Aktionsradios SWR3 ist es gelungen, ganze Ortschaften und Stadtteile für die sozialen, ökologischen und interkulturellen Projekte zu begeistern.
17.04.2024 | Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz im Archiv - Teil 2
Künstliche Intelligenz (KI) und spezieller generative KI dringt in immer mehr Bereiche vor, die eigentlich ein hohes Maß an Kreativität erfordern. Entsprechend gibt es gerade einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zum Verhältnis von KI und Kunst.
Wer das Freiburger Münster oder den bekannten Münstermarkt schon einmal besucht hat, weiß vielleicht, dass hinter dem Chor ein unbebautes Grundstück liegt. Viele nutzen die Ummauerung, um dort sitzend einen Imbiss zu sich zu nehmen, der Straßenmusik zu lauschen oder die Sonne zu genießen. Doch warum ist an so prominenter Stelle eigentlich ein unbebautes Grundstück? Diese Frage wurde dem EAF vor Kurzem von einem Nutzer gestellt. Aus diesem Anlass bot sich ein Blick in die Akten an.
Das EAF hat erst seit wenigen Jahren eine grobe Beständeübersicht auf der Homepage. Doch dabei soll es nicht bleiben: das noble Ziel lautet, die freigegebenen Erschließungsdaten online zur Verfügung zu stellen. Warum dauert es denn so lange?
Die meisten der ungezählten Blatt Papier, die das Erzbischöfliche Archiv in Akten, Bänden oder auch lose in seinen Magazinen verwahrt – es dürfte eine höhere achtstellige Zahl sein – sind eher unscheinbar. Fast alle aber sind auf die eine oder andere Art besonders, und jedes ist mit einer Geschichte verbunden. Manche sind freilich besonders besonders, und nicht selten ist dann auch die dazugehörige Geschichte nicht gerade alltäglich. So zum Beispiel ein schon etwas ramponiertes Blatt aus dem frühen 19. Jahrhundert, das auf der Vorderseite neben der eigentlichen Beschriftung eine etwas krakelige Aktensignatur – sie stammt aus dem 20. Jahrhundert – und einen Siegelabdruck, auf der Rückseite ein Oblatensiegel und mehrere wichtig aussehende Unterschriften trägt.
06.03.2024 | Erfahrungen mit ChatGPT und Co im Archiv - Teil 1
Künstliche Intelligenz ist heutzutage in aller Munde. Gleichwohl die Algorithmen nicht neu sind, haben vor allem mehr Rechenleistung und die Verfügbarkeit von großen Datenmengen zu erstaunlichen Ergebnissen und Durchbrüchen auf dem Gebiet der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI) geführt. Besonders bemerkenswert war der Impact von ChatGPT seit dem Jahr 2020, der einen neuen Boom im Bereich von KI Anwendungen, speziell basierend auf Large Language Models (LLMs), ausgelöst hat. Auch vor der Archivwelt macht dieses Thema nicht Halt.
Zur Alltagsarbeit im Archiv zählt die Verzeichnung und Erschließung von Beständen. Solange es noch unverzeichnetes Schriftgut in Papierform gibt, wird auch dieser mitunter lästige, aber notwendige Schritt kaum wegzudenken sein: das Entmetallisieren (oder: Enteisen).